Inklusion und Vielfalt

23.11.2018

Kinder mit Behinderung werden zunehmend nicht nur in integrativen Kindertagesstätten des Eigenbetriebes betreut, sondern immer mehr Kindertagesstätten machen sich auf den Weg, jedem Kind gute Entwicklungschancen zu eröffnen. Mittendrin statt nur dabei wird durch heilpädagogisches, interdisziplinäres Arbeiten möglich. Dies beschreibt zunächst den althergebrachten Sinn von integrativen Einrichtungen.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten wird immer deutlicher, dass die Grenzen verschwimmen und es oft nicht mehr einfach festzustellen ist, an welcher Stelle ein Kind von einer „Normalentwicklung" abweicht. Die Einrichtungen berichten von Familien, denen es sehr schwer fällt zu akzeptieren, dass ihr Kind eine Beeinträchtigung hat, dass das Kind uns im Alltag zeigt, dass es andere Unterstützung braucht, um sich in die Gesellschaft anderer Kinder zu begeben oder dass seine emotionale Reife nicht dem Entwicklungsstand entspricht.

Oft liegen die Ursachen nicht ausschließlich „im Kind“. Hier ist die Fallberatung im Team ein unerlässliches Werkzeug, um sich über die Richtung der Bewertung zu einigen. So kann es passieren, dass Sie zu der Einschätzung kommen, dass sie es eher mit einem Kinderschutzfall zu tun haben, als mit einem Förderbedarf, oder auch beide Wege verfolgt werden müssen.

Pädagogische Ansätze, die in den Kindertageseinrichtungen des Eigenbetriebes gelebt werden finden Sie hier.